STAWAG Netz GmbH
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Das Stromnetz der STAWAG Netz GmbH


Die STAWAG Netz GmbH unterhält mit Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetzen Strom in allen Stärken.


Die Grundlage für das Dreispannungssystem (110 kV/10 kV/0,4 kV) wurde bereits 1958 geschaffen und in seiner Grundstruktur bis 1963 realisiert. Bis Ende 1994 wurde der Strom über diese drei Spannungsebenen verteilt, größtenteils durch unterirdische Kabelnetze. Inzwischen sind auch die Spannungsebenen 35 kV und 20 kV im Netz verfügbar.

Der Weg zum Kunden

Über das Verbundnetz und das 110-kV-Hochspannungsnetz wird der Strom zu den Umspannwerken Goebbelgasse, Rothe Erde, Eilendorf, Krauthausen und Melaten geleitet. Von dort fließt die Energie in weitere Umspannwerke, wo sie in 20- bzw. 10-kV-Mittelspannung umgewandelt wird. Großkunden beziehen ihren Strom direkt aus dem Mittelspannungsnetz. Die meisten Kunden erreicht der Strom jedoch in der haushaltsüblichen Niederspannung von 230/400 V. Hierfür sorgen über 1300 Netzstationen im ganzen Stadtgebiet. Überwacht und gesteuert werden Umspannwerke, Transformatoren und Leitungen der rund 2400 km Kabel umfassenden Netze von der STAWAG-Zentralwarte.

Das Versorgungsgebiet

Das Versorgungsgebiet der STAWAG Netz GmbH umfasst die komplette Fläche der Stadt Aachen mit zwei wesentlichen Faktoren, die einen nicht unerheblichen Einfluss auf Art und Höhe der beantragten Netznutzungsentgelte haben.

Zum einen ist der Aachener Stadtkern geprägt von erhaltungswürdiger historischer Bausubstanz, welches teilweise zum Weltkulturerbe gezählt wird. Aus diesem Grunde sind alle Tiefbauarbeiten im betroffenen Bereich von Auflagen seitens des Denkmalschutzes begleitet. Dies hat erheblichen Mehraufwand zur Folge, der sich in den Kosten gerade der verschiedenen Netzebenen widerspiegelt.

Auf der anderen Seite bedingt die geringe Einwohner- und auch Lastdichte in den eher ländlich geprägten nördlichen und südlichen Vororten ein netztechnisches Erschließungskonzept, welches von den Bereichen großer Lastdichte stark abweicht. Über eine Zwischenspannungsebene wird hier ein Energietransport in die Lastschwerpunkte durchgeführt, ohne dass Kunden direkt an diese Spannungsebene angeschlossen sind.



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